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Föhr

 

 

"Die grüne Insel" wird Föhr liebevoll genannt, da sie im Windschatten von Sylt und Amrum gut geschützt ist und sich die Vegetation dort sehr gut entfalten kann. Die 82,82 km² große Insel besteht südlich aus der höher gelegenen Geest und dem im Süden gelegenen Marschland.

 

Die ca. 8.700 Inselbewohner verteilen sich auf 16 Dörfer.

 

Der Hauptort der Insel ist Wyk, dieser ist auch der Anlaufhafen für den regelmäßigen Fährverkehr nach Dagebüll und Amrum.

 

Mit der Schifffahrt verbindet die Insel eine ganz besondere Geschichte, denn mit dem Walfang brach für  Föhr das goldene Zeitalter an. Im 17. und 18. Jahrhundert machten die Inselfriesen einen Großteil der Besatzung der holländischen und englischen Grönlandfahrer aus.

 

Bis Ende des 18. Jahrhunderts sind es an die 1.000 Seefahrer die auf Föhr leben, darunter 150 schiffsführer. Die kostbar ausgestatteten Häuser der Commandeure zeugen noch heute davon.

 

Auch die "sprechenden Grabsteine" auf den Friedhöfen der drei Föhrer Kirchen erzählen ihre Geschichten durch aufwendige Bild- und Textverzierungen.

 

Mit dem Rückgang der Walbestände fuhren allerdings immer weniger Männer zur See.

 

Heute konzentrieren sich die Föhrer wieder mehr auf Landwirtschaft und Tourismus.

 

Neben einem 15 km langen Sandstrand hat die Insel noch einge andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie z.B. Museen, Kirchen, Windmühlen, friesische Dörfer und eine wunderschöne Landschaft.

 

Föhr ist die ideale Fahrrad-Insel, daher gibt es reichlich Fahrrad-Verleih-Stationen.

 
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