Seehundsbänke
Die Seehundsbänke sind kleine Sandinseln, welche bei Niedrigwasser entstehen. Auf diesen Sandbänken sonnen sich Seehunde und Kegelrobben und tanken Energie und Sauerstoff für den nächsten Tauchgang. Die Tiere leben überwiegend im Wasser und können bis zu 40 Minuten am Stück tauchen. Obwohl die Tiere Einzelgänger sind, liegen sie zu hunderten auf den Sandbänken, allerdings mit ca. 1-2 Metern Abstand zum nächsten. Auf Berührung durch Artgenossen reagieren sie empfindlich, sodass es schnell zu Kämpfen untereinander kommt.
Seehunde unterscheiden sich in Farbe und Größe von Kegelrobben, so werden sie nur bis zu 100 Kilo schwer und sind dunkelgrau mit unregelmäßig über den Körper verteilten schwarzen Flecken, während die Kegelrobben ein Gewicht von bis zu 300 Kilo erreichen und grau-weiß-gefleckte Färbung haben. Außerdem haben Kegelrobben einen eher länglichen, kegelförmigen Kopf, Seehunde einen runden.
Die Seehunde leben von Fisch, Muscheln und Krabben und sind das bekannteste Wasserraubtier in Nordeuropa. Die Kegelrobbe frisst überwiegend Lachs, Dorsch, Hering, Markrele und Scholle.
Die Fahrten zu den Seehundsbänken werden so gestaltet, dass der Lebensraum der Tiere nicht gestört wird und man diese trotzdem gut beobachten und fotografieren kann. (Die Schiffe fahren bis zu 100 Meter an die Bänke heran)
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